Über mich



 

 

 

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[. . .]lasst uns diesen Augenblick in Ewigkeit verwandeln,
eine andere Unsterblichkeit gibt es nicht.
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Nikos Kazantzakis in “Zauber der griechischen Landschaft”

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Wolf Gehrmann

 

Am liebsten sw...

Meine Motive sind nicht eingrenzbar.

Wert lege ich auf den Wiedererkennungswert meiner Bilder - eben auf meine Art des Bildermachens.

 

Meine Heimat ist ein Dorf im Oberbergischen Land, in dem nichts mehr so ist, wie es früher einmal war.

Früher, als wir Kinder waren. Als wir über die Wiesen und durch die Wälder getobt sind...

Fachwerk, Wege, Hohlwege, Teiche, Tümpel, Bäume, Bäche, Hecken, Feldscheunen, blühende Wiesen mit hohem Gras und Ameisenhügeln, verschwiegene Orte... alles weg.

 

Hat mich das zur Fotografie gebracht, dieses alles weg? Das der Mensch sich seiner Vergangenheit schämt und sie deshalb ausradiert?

Natürlich gibt es auch ein Wirtschaftliches Interesse an der Zerstörung der alten Kulturlandschaften. Das kapitalistisch geprägte Wirtschaftssystem braucht Futter, um zu wachsen.

Der Dummheit sind ja bekanntlich keine Grenzen gesetzt...

 

Hans - Jochen Vogel (SPD), Zitiert aus einem Bericht im Spiegel 70-er Jahre:
"Die Krise ist die Krise des über seine Grenzen hinauswuchernden ökonomischen Systems. Am deutlichsten tritt dieses Prinzip bei der Konkurrenz mehrerer Nutzungsarten um das gleiche Grundstück hervor. In aller Regel wird sich die Nutzung durchsetzen, die den höchsten Ertrag abwirft und demgemäß den höchsten Preis zahlen kann. Die Frage, ob die Nutzung für die Gemeinschaft optimal ist, tritt demgegenüber weit zurück. Es ist nicht zu leugnen: Dieses System hat gewaltige Kräfte freigesetzt und dazu beigetragen, die Massen aus der materiellen Not heraus zu führen. Jetzt aber kehrt es sich gegen die Menschen, wird zum Selbstzweck und vertreibt die Menschlichkeit aus den Städten."

Olivenbaum auf den Ruinen von Gortys, Kreta

Wie meinte noch Bert Brecht: “Es hieß, dass sich das Volk das Vertrauen der Regierung verscherzt habe und es sich nur durch noch mehr Arbeit zurückerlangen könne. Wäre es nicht einfacher, die Regierung löst das Volk auf und wählt ein neues?”

" IT IS BETTER TO DIE ON
YOUR FEET THAN TO LIVE
ON YOUR KNEES. "

DOLORES IBARRURI (1895-1989)
Spanish communist leader