Über mich

Wolf Gehrmann
Wohnort: Bergneustadt im Oberbergischen Land

 

 

 

* * *
[. . .]lasst uns diesen Augenblick in Ewigkeit verwandeln,
eine andere Unsterblichkeit gibt es nicht.
~ ~ ~
Nikos Kazantzakis in “Zauber der griechischen Landschaft”

* * *

 

 

 

 

 

 

Ich fotografierte analog und digital.

Jetzt nur noch digital.

Am liebsten sw...

Meine Motive sind nicht eingrenzbar.

Wert lege ich auf den Wiedererkennungswert meiner Bilder - eben auf meine Art des Bildermachens.

Vorbild war mein Onkel Heinz, lange Jahre Fotograf beim Sender Freies Berlin.

 

Und ja, es gibt noch zwei große Vorbilder :

James Nachtwey, der von sich sagt, er sei von einem Kriegsfotografen zu einem Fotografen gegen den Krieg geworden. Der Unterschied liegt in der moralischen Haltung. Sein Buch " Inferno " ist für mich das Standartwerk zur Fotografie in Krisengebieten der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts.

 

Sebastiao Salgado, der mit seinem Buch Genesis ein wahres Meisterwerk vorgelegt hat.

„In GENESIS sprach die Natur durch meine Kamera zu mir. Und ich durfte zuhören.” Sebastião Salgado

Das Genesis-Projekt ist Sebastião Salgados Appell an die Zivilisation, einen Teil des Planeten in seiner Ursprünglichkeit und faszinierenden Diversität zu bewahren.

 

 

 

Politisch

 

 

 

  „Es ist besser aufrecht zu sterben, als auf den Knien zu leben ­– ¡No pasarán!“ („Sie werden nicht durchkommen“).

 


DOLORES IBARRURI (1895-1989)
 

 

*********

 

 

 

„Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.“

 

 

 

George Bernard Shaw

 

 

 

*********

 

 

 

Wie meinte noch Bert Brecht: “Es hieß, dass sich das Volk das Vertrauen der Regierung verscherzt habe und es sich nur durch noch mehr Arbeit zurückerlangen könne. Wäre es nicht einfacher, die Regierung löst das Volk auf und wählt ein neues?”

 

 

 

 

 

Wirtschaftlich

 

 

 

" Es ist genug da für jedermanns Bedürfniss,

 

   aber nicht genug für jedermanns Gier "

 

                    Mahatma Gandhi

 

 

 


"Die Krise ist die Krise des über seine Grenzen hinauswuchernden ökonomischen Systems. Am deutlichsten tritt dieses Prinzip bei der Konkurrenz mehrerer Nutzungsarten um das gleiche Grundstück hervor. In aller Regel wird sich die Nutzung durchsetzen, die den höchsten Ertrag abwirft und demgemäß den höchsten Preis zahlen kann. Die Frage, ob die Nutzung für die Gemeinschaft optimal ist, tritt demgegenüber weit zurück. Es ist nicht zu leugnen: Dieses System hat gewaltige Kräfte freigesetzt und dazu beigetragen, die Massen aus der materiellen Not heraus zu führen. Jetzt aber kehrt es sich gegen die Menschen, wird zum Selbstzweck und vertreibt die Menschlichkeit aus den Städten."

 

 Hans - Jochen Vogel (SPD), Zitiert aus einem Bericht im Spiegel 70-er Jahre:

 

 

 

*********

 


"Die Bessenheit nach Wachstum hat unsere Rücksicht auf Nachhaltigkeit in den Schatten gestellt. Aber Menschen sind nicht zum Wegwerfen da – der Wert des Lebens liegt außerhalb der ökonomischen Entwicklung. Unbegrenztes Wachstum ist die Phantasie von Ökonomen, Geschäftsleuten und Politikern. Es wird als Maßstab für den Fortschritt angesehen. Als Ergebnis ist das Bruttonationalprodukt (BNP), das angeblich den Reichtum der Nationen messen soll, zur mächtigsten Ziffer und dem wichtigsten Konzept in unserer Zeit geworden. Doch versteckt ökonomisches Wachstum die Armut, die es schafft durch die Zerstörung der Natur, was wiederum Gemeinschaften schafft, die ihre Fähigkeit verlieren, für sich selbst zu sorgen".

 


Vandana Skiva, Alternativer Nobelpreis 1993

 

 

 

 

 

Mensch und Tier

 

 

 

Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger

 

Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintlich

 

hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei taeglich die

 

scheußlichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen

 

Geschoepfen begehen oder doch gleichgültig zulassen.

 

 

 

(Alexander von Humbold, 1845, "Der Kosmos")

 

 

 

 

 

Philosophisch

 

 

 

Kunst entsteht dann,
wenn die verborgene Phantasie des Künstlers
und das Erscheinungsbild der Wirklichkeit übereinkommen,
neue Gestalt anzunehmen

 

 

 

Khalil Gibran
Maler und Dichter
1883 bis 1931 (Libanon)

 

 

 

 

 

Poetisch 

 

 

 

Inselwanderung und Frei ( heits ) flug

Du wirst über grasbewachsene Dünen wandern
und dann den Strand erreichen.
Deine Füße fühlen sich wohl. Sie schließen
Freundschaft mit dem weichen Sand.
Der Wind ist ein wenig kühl und färbt
deine Wangen rötlich.
Mutig schreitest du dem Meer entgegen und
spürst das salzige Wasser.
Deinen Blick wirfst du in den Horrizont und
siehst die Möwen bei ihren tollkühnen Flügen.
Du schließt die Augen und Atmest tief durch.
Siehst dich mit den Möwen fliegen und
fühlst dich frei.
Kannst alles tun.
Jetzt. ( Wolf )

 

 

 

 

 

Die Wahrheit

 

 

 

"Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will. Alles verschwindet."

Paul Cezanne